falling through a world unknown...

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E-x-i-s-t-e-n-z II

Feld aus Augen

 Augenbrei, schier grenzenlos,
aufgelöst darliegend, bloß.
Weiß und lau wie warme Milch
und herum tanzt ein blinder Knilch.

Will fressen, sich laben an der Schande,
um die das Leben knüpft die Bande.
Doch er wird leider recht schnell,
geblendet und zwar ziemlich grell!
"Das ist absurd!", so möge man greinen,
der Blinden geblendet
hat Licht noch keinen.

Meine Herren, lasst euch sagen,
möget ihr doch noch so klagen:
Das schandvolle Schimmern
lässt selbst Blinde wimmern!

Und wenn sie kriechen wie die Maden,
mit der Schuld so schwer beladen,
Blinde wie auch vermeintlich Sehende,
Einssichtslose, um Vergebung Flehende,
denn wird eines klar nach Weile:
der Tod kommt nicht sofort,
doch sicher, nur ganz ohne Eile!

11.7.09 13:45


Lethargie

Das ist das Nichts.
Ist nicht das
das ist.
Ist Nichts.
Ist nichts das ist.
Das ist das Nichts?
Das nicht ist?
Nichts ist?
Das
ist
das
Nichts....

14.11.08 09:09


Darkspace

Stell dir das All vor.
Stell es dir nicht so vor wie es in irgendwelchen klischeehaften Science Fiction Filmen dargestellt wird.
Stell es dir auf gar keinen Fall vor wie Star Trek es dir vermittelt.
Stell es dir vor als das was es ist:
ein kalter, leerer, erbarmungsloser, tödlicher und vor allem für den Menschen bis heute verstörender, faszinierender und rätselhafter Ort...
Wenn du dir so richtig klein, so richtig unbedeutend vorkommst während du das denkst, denn hast du eine ungefähre Vorstellung davon wie es sich anfühlt Darkspace zu lauschen....

Und das alles nur wegen eines rasenden, monoton tuckernden Schlagzeuges, sphärischer Ambient-Flächen, eines unmenschlich verzerrten Gekreisches und schier in die Endlosigkeit reichender Gitarrenriffs...

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29.9.08 21:28


Wacken Open Air 2008

Am Mittwoch...
...in aller Frische (so 7:30) los um möglichst ohne Stau durchzukommen, was uns denn auch gelang. Sind denn auf Campground D gelandet was soweit als in Ordnung gewertet werden konnte. Das einzige Problem dabei war, dass wir gezwungen wurden auf U zu parken und erst einmal Schleppen angesagt war, wie letztes Jahr also. Ich denke da waren genug Leute weit schlimmer dran, insbesondere diejenigen die nicht das Glück hatten, dass jemand für sie Platz freigehalten hat...
Ansonsten kann ich mich an den Tag eigentlich kaum erinnern: Fleisch gegessen, Bier getrunken, ein bisschen qequatscht...

Am Donnerstag...
...ging es, da es Bandtechnisch nicht allzu gut bestellt war, erst einmal ins Schwimmbad, was auch ausgesprochen erfrischend war. Allerdings war ich doch sehr empört darüber, dass diesmal, im Gegensatz zum letzten Jahr Eintritt verlangt wurde. Angesichts der sonstigen Preise wog das aber natürlich nicht allzu schwer...
Als wir erfrischt wieder zurück ins Camp gestiefelt waren gab es erst einmal ein kleines Mahl, und denn gings ab zu Negură Bunget, vorher noch ein wenig Airbourne geschaut, waren nett, aber dennoch ist Hard Rock nicht unbedingt mein Lieblingsgenre. Die Rumänen schließlich waren, wie das letzte Mal als ich sie sah einfach überwältigend gut, vielleicht sogar noch einen Tick besser.
Damit war der Tag was die Bands anging für mich eigentlich schon gelaufen, hab zwar noch gewartet bis Alestorm aufgetaucht sind, aber jene hatten einen derart miesen Sound, dass ich nach 2 Songs gegangen bin.
Danach gings wieder zurück ins Camp, dort nahm ich ziemlich viel Met zu mir bis ich ziemlich betrunken war und dennoch ziemlich wenig Lust hatte mir Maiden auf der Leinwand anzuschauen, letztlich hätten die gegen Negură Bunget auch kaum eine Chance gehabt (man verteufel mich ruhig für diese Majestätsbeleidigung).

Am Freitag...
...hatte ich – dank Met – einen ziemlichen Brummschädel, der sich aber denn, nach einem herrlichen Frühstück (selbstgekochter Kaffee und Knäckebrot mit Marmelade) bald wieder verabschiedetete. Musst er auch, denn vor Vorfreude zitternd ging es um 11:00 zu Primordial, welche mir die erste große Enttäuschung des Festivals bereiteten. Die Band hatte daran meiner Ansicht nach nur einen geringen Anteil, die Leidenschaft die sie, insbesondere der Sänger, in die Musik steckte war offensichtlich, der Sound war jedoch derart mies, dass ich fast weinen musste. „The Coffin Ships“ entlockte mir dennoch eine Gänsehaut. Ich kann nur hoffen, dass der baldige Auftritt in der Markthalle mir das geben wird was ich von den Iren ursprünglich erwartet hab...
Nun machte ich mir auch ziemliche Sorgen, dass der Sound bei Cynic ähnlich übel sein würde. Glücklicherweise wurde ich eines besseren belehrt.
Der Auftritt war einfach orgasmisch!
Erst einmal wirkte Paul Masvidal herrlich „untrue“ mit seinen kurzen Haaren und der „Shisha-Kluft“, und nun ist mir auch eingefallen an wen er mich erinnert: nämlich exakt an Jake Gyllenhaal, insbesondere in Donnie Darko, er hatte zumindest einen ähnlich verschlafenen Blick drauf...
Songs wie „How Could I“ oder „Veil of Maya“ live zu hören ist auch nun auch einfach der ewige Traum eines jeden Progressive Death Metal Fans (das nehm ich einfach mal an). Die neuen Songs waren auch sehr nett wobei „Evolutionary Sleeper“ fast als „Hit“ zu bezeichnen ist...
Nach Cynic war erst einmal wieder Ruhe angesagt, schließlich muss Frank ja fit für Opeth sein...
Also was Essen und Bier trinken...
Zwischendrinn noch einmal zu Ensiferum mitgegangen und sie als „OK“ abgehackt.
Danach noch ein Stück von Kamelot geschaut. Ich empfand den Sänger als recht unsympathisch, ansonsten ham sie mir net so den Kick gegeben, hör sie mir auch auf Platte nur in der entsprechenden Stimmung an...
Also vorzeitig zurück gegangen um erstmal was zu essen.
Wollte bei Opeth schön weit vorne stehen und bin dementsprechend wieder zeitig los, bekam somit noch etwas von Sonata Arctica mit, nichts was ich als erwähnenswert bezeichnen möchte, sie waren einfach das was sie nunmal sind...
Nun aber zu Opeth...
Verflucht nochmal, wie genial die waren! Ich hatte mir viel erhofft, aber die Band hat sämtliche Erwartungen weit übertroffen...
Los ging es mit „Demon of the Fall“, wohl ein obligatorischer Live Track, „The Baying Of The Hounds“ danach schlug meiner Ansicht nach allerdings noch mehr ein.
Denn „A Master's Apprantice“, mit dem genial groovigen Anfang, fegt live absolut alles weg, überrascht war ich, dass bisher keine Song vom neuen Album gespielt wurde, dies geschah jedoch zugleich mit „Heir Apparent“ und kam ziemlich gut, das folgende „Wreath“ (auch von „Deliverance“ ) schlug trotzdem noch mehr bei mir ein. Schließlich bildete „The Drapery Falls“ den Abschluss, obwohl „Blackwater Park“ zu den weniger geliebten Alben von mir gehört, gibt’s auch hier nichts neues zu berichten, ausser, dass Wacken wohl offensichtlich gänzlich von Idioten überlaufen wird, man hat es nämlich allen ernstes gewagt zu dem Song zu pogen!! POGEN!! ZU OPETH!! Diese unglaubliche Ignoranz! Diese Erbärmlichkeit! Geht sterben, schnell!!
Nunja, ansonsten hat Mr. Åkerfeldt in seinen Ansagen einfach eine unvergleichliche Spritzigkeit ausgestrahlt welche den Auftritt noch einen Tick weiter nach oben gehievt hat...
Also unvergesslich, unbeschreiblich, großartig....
Nach Opeth wollte ich eigentlich ins Camp, hab mir denn aber noch, auf einem Stuhl sitzend ausserhalb des Festival-Geländes ein wenig Children of Bodom angehört, auch wenn ich mit den Gedanken eher woanders war, ganz nett das ganze...
Denn gings ab zu The Haunted und dem nächsten großen Höhepunkt des Festival. Ich habe mich lange danach gesehnt die Band live zu sehen und es war großartig, besonders gefreut hab ich mich natürlich über die „rEVOLEr“ Songs: „99“, „All Against All“, „No Compromise“... Peter Dolving hat auch einfach eine saugeile Stimme, neben den großartigen Riffs die die Band aus dem Hut zaubert...
Ansonsten bot der Tag um 2:00 noch Gorgoroth, ausser, dass ich nicht mehr stehen konnte wurde ich einfach herrlichst unterhalten...
Ich empfand die optische Komponente der Show, mitsamt ans Kreuz genagelter Menschen, aufgespießten Ziegenköpfen und Corpsepaint (Corpsepaint der Sorte die übrigens wirklich mal widerlich aussieht, der etwas untersetzte Schlagzeuger sah zum Beispiel wie ein gemeiner Zwerg aus einem Erdloch aus...) als erstaunlich fies für ein mittlerweile derart kommerzielles Festival... Zudem waren die Laute die der Sänger ausgestoßen hat zuweilen besonders erheiternd...“this is the true shit!“ ist alles was es zu Gorgoroth zu sagen gibt. Dass ich das mal in einer Wacken Review erwähnen würde hätte ich nicht gedacht...
Fertig und zufrieden mit einem sehr ergiebigen Tag gings jetzt nur noch in die wohl verdiente, grausam harte Bettstadt...man braucht ja schließlich seinen Schlaf...

Der Samstag...
...drohte von der Bandauswahl her nicht mal halbs so gut zu werden wie der Freitag. 3 Inches of Blood um 12:00 waren erst einmal eine großartige Überraschung, denn ich empfand die Show als extrem unterhatsam, insbesondere liebe ich den Sänger einfach, denn er erhebt geiles Heavy Metal Gekreische der „Eunuchen Art“ auf ein neues, obskures Level...
Um 13:55 folgte denn leider die zweite herbe Enttäuschung:
Mercenary hatten mit einem überaus miesen Sound zu kämpfen, ich empfand ihn sogar als noch schlechter als bei Primordial.
Ansonsten finde ich, dass die Band nach 11 Dreams extrem stark im Songwriting nachgelassen hat, aber gut: „Firesoul“ am Ende holte dennoch schöne Erinnerungen bei mir hervor...
Da der Samstag mit Metalcore Bands auf den Hauptbühnen vollgemüllt war und es so auch nicht mehr viel interessantes zu sehen gab bin ich denn erstmal ins Camp...
Um 18:20 denn zu Carcass: ausser, dass ich bisher keinen Bezug zu der Band hab sehr gut. Natürlich gabs nur die „rockigen“ Sachen der Band zu hören, aber trotzdem anständig..
Nun war bis 21:15 auch wieder Pause, also gings wieder zurück ins Camp...
Denn kam das letzte gewaltige „WOW!!“ des Festivals:
At the Gates!! Es ist wohl der feuchte Traum eines jeden Death Metal Fans diese Band einmal live zu sehehn und sie enttäuschten nicht. Auch wenn ich bisher nur die „Slaughter If The Soul“ intensiv gehört hatte schlug jeder Song ein wie eine Bombe. Diese genial, melancholischen Riffs, diese geilen Breaks, einfach wundervoll!!
War nach dem Auftritt dementsprechen verausgabt...
Sah noch einen Moment Dream of an Opium Eater in der W.E.T. Stage, was ich sah war extrem interessant für Wacken-Verhältnisse. Instrumentaler, minimalistischer Progmetal sagt man wohl dazu, wahrscheinlich dachte man, dass wäre allein zuviel für den gemeinen Metalhead und kredenzte eine Video Show dazu, welche allerdings sehr ansprechend war...
Dennoch hab ich die W.E.T. Stage aus gewissen Gründen vorzeitig verlassen und bin denn auch erstmal wieder ins Camp.
Dort fasste ich den Entschluss mich einen Moment ins Zelt zu legen, worauf ich prompt eingeschlafen bin und somit fast den Kreator Auftritt verpasste. Bin denn trotzdem noch hin und hab immerhin noch „Voices Of The Dead“ mitgekriegt.
Kreator sind einfach unglaublich live, was mir allerdings schon bewusst war. Deswegen war ich auch nicht so enttäuchst davon die Hälfte verpasst zu haben...Zumindest ist es eine höchst seltsame Stimmung die einen befällt wenn man sich nach einer Stunde Schlaf mit wirren Träumen auf Wacken Kreator anschaut...zumindest etwas was man so nicht jeden Tag erlebt...
Nach Kreator war Wacken für mich als gelaufen zu bezeichnen. Angesichts der Tatsache, dass wir von seltsamen, niemals an ihrem Zeltplatz anzutreffenden Leuten zugeparkt waren, waren wir auch gezwungen die Nacht noch da zu bleiben.
Ich möchte mich an diese Nacht nicht gerne erinnern, denn sie war pures Leiden.
Schlaf hab ich nur von 6:00 bis 7:30 gekriegt ansonsten ging gar nichts (der Grund war allerdings nicht Alkohol).
Am nächsten Tag kamen wir denn aber so gegen 9:00 los und waren auch relativ schnell zuhause...

Fazit: Alles in allem kann Wacken 2008 für mich unterm Strich als gelungen bezeichnet werden. Neben einem überwiegenden Teil an für mich uninteressanten Bands (offensichtlich wird Wacken nun endgültig vom Metalcore überlaufen) gab es eine Menge großartiger, unvergesslicher Erfahrungen.
Was die sonstige Organisation/Situation anging hat sich an den Kritikpunkten wenig geändert (man lese in meiner Review zu Wacken 2007 nach, oder lasse es bleiben).
Das Schlussfazit ähnelt also dem im letzten Jahr:
ob ich mich der lieblosen Massenabfertigung Wackens noch einmal hingebe wird ganz von der Bandauswahl abhängig sein...
5.8.08 23:17


Esoteric, Ophis, shEver – Markthalle (MarX), Hamburg

Die schweizerische Doom Metal Band shEver machte den Anfang und sogleich gab es die erste Überraschung des Abends, denn jene bestand ausschließlich aus Frauen. Das ist verwunderlich deswegen weil die nicht irgendeinen Gothic Doom Metal gezockt haben sondern richtig ekligen, stinkenden, sich dem Funeral Doom annährenden...
Auf jeden Fall waren die Laute die die Fronterin ausgestoßen hat herrlich grässlich, auch die Bassistin, passenderweise eine schlanke, nicht unattraktive Blondine, konnte ziemlich fies Grunzen.
Dazu kamen noch Klargesänge jeder Art und ab und an eine Geige...
Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und es wurde bewiesen, dass man diese Art Musik nur spielt wenn man tief in seiner Seele das Verlangen danach verspürt...

Danach kamen die Hamburger Ophis, welche, zwar nicht großartig neuen, aber sehr ergreifenden Death Doom Metal spielten, im Gegensatz zu den Damen eine durch und durch „maskuline“ Depression...
Geil fand ich die Anreicherung eines schleppenden, kriechenden Sounds mit Blastbeats, so muss Dynamik live kommen!
Morbides Gegrunze, lustige Ansagen, die dennoch die Stimmung nicht zerstört haben, und sehr gut komponierte Songs sorgten also dafür, dass sich der Abend schon jetzt mehr als gelohnt hatte...

Nun kam aber die Hauptband:
Am besten man beschreibt das was Esoteric zocken als psychedelischen Funeral Doom, das passt finde ich am besten.
Wir haben drei Gitarristen die an sich nicht viel tun, entscheidend ist nur der „Wall of Sound“, eine transzendentale hypnotische Säule des daherkriechenden zyklopischen Grauens...
Wir haben dazu passend einen dröhnenden, den Bauch nach innen kehrenden Bass...
Wir haben einen Schlagzeuger in dessen Sprachgebrauch das Wort „Blastbeat“ zwar höchstwahrscheinlich nicht vorkommt, der aber dafür „Timing“ auf seiner Stirn stehen hat (konnte ich nicht sehen von meiner Position aus...)....
Wir haben ein subtil intigriertes, sich in das unterbewusste fressende Keyboard...
Und zu guter letzt:
Wir haben einen mit unmenschlich viel Hall versehenen, den Raum wie ein manischer Geist der Rache durchfegenden Grunzgesang der mehr als zusätliches Instrument denn als Gesang im herkömmlichen Sinne agiert...
Das alles summiert ergibt, dass man sich fühlt als würde man gerade auf eine andere Ebene der Existenz katapultiert....
Sowas geiles hab ich in meinem Leben noch nicht erlebt, das einzige was dem entgegenwirkte war, dass ich nach 50 Minuten müde wurde und meine Konzentration nachließ, dennoch eine wahnsinnige Erfahrung....

25.5.08 22:37


Ich zweifelte an der Wahrhaftigkeit meines Zustandes, so wurde ich betrogen...

13.5.08 21:43


Träume...
4.4.08 10:48


Frank kann kochen....^^
Doch....ja....hrhrhr....
 

3.4.08 12:37


Rotten Sound, The Ocean, Victims & Trap Them - Hafenklang, Hamburg

Von Trap Them konnten wir nur noch die letzte Hälfte des Auftritts verfolgen...
Was ich hörte erwies sich als schön hässlich und gut gespielt....und damit annehmbar....Hardcore halt....

Victims waren denn solider Hardcore Punk der ganz gut reinging....nix groß tiefsinniges, aber auch unterhaltsam....mehr kann man auch dazu denke ich nichts sagen....

Dann die Band weswegen ich kam:
The Ocean! Vorweg sei gesagt, dass ich etwas vom Set enttäuscht war.... hatte ich noch Interviews entnommen, dass die Band vorhatte bewusst grade wegen dem Knüppel-Billing hauptsächlich die eher getragenen, doomigen und atmosphärischen Stücke zu spielen(das wofür ich die Band hauptsächlich liebe)... davon merkte ich wenig...
Los gings mit gleich 3 der sehr stark Meshuggah inspirierten Seite des letzten Albums. Instrumental einfach überragend, coole Lichtshow und total gut drauf die Band....aber.....naja...
Denn kam endlich Orosirian und ich frohlockte, allerdings ein obligatorischer Track. Denn gabs nur noch einen ruhigen und die Band feuerte gleich 3(!) Tracks von Aeolian in die mit dem Headbangen komplett überforderte Menge....grade das Album welchem ich am wenigsten abgewinnen kann, wegen seiner sehr Hardcore lastigen, eher weniger atmosphärischen Schlagseite... Überraschenderweise war ich aber sehr angetan von den brilliant ausgetüftelten und komplexen Songs....jetzt so live....
Im großen und ganzen also ein lohnenswerter Auftritt, wenn auch nicht die Gänsehauterfahrung die ich mir gewünscht hatte....vielleicht ist es aber auch zu schwer die gewaltige Vielfalt von Instrumenten die die Band sonst aufbietet in so einer Location zu reproduzieren.....

Rotten Sound waren denn noch als Bonus ganz unterhaltsam... Zu beginn tat ich mich etwas schwer mit dem doch sehr direkten und stumpfen Grind-Geballer, denn nachher als ich drin war, war ich doch schon sehr angetan von den Jungs....wenn auch nicht komplett überwältigt....

Man kann sagen, dass The Ocean DIE Band des Abends waren, auch rein objektiv.... Die musikalische Klasse war schwer zu übersehen und hören....

27.3.08 01:05


25.3.08 20:46


Dark Fortress, Helheim, Vulture Industries – TreibSand, Lübeck

Hab mich tierisch auf Vulture Industries gefreut und verdammt: ich wurde nicht enttäuscht! Es gab avantgardistischen, sehr kaputt klingenden, oftmals verspielten aber dennoch iwie sehr eingängigen Avantgarde Metal (das alles MUSS eigentlich schon dafür sorgen, dass Frank eine Band gefällt...^^)
Besonders erwähnt werden sollten der Gesang sowie die optische Komponente: Ersterer erimnerte wirklich extrem an Acturus(bei den Klargesang Parts) und war dementsprechend neben der Spur, das Gekreische war auch als sehr gelungen zu bezeichnen... ansprechend fand ich zudem noch manche geflüsterte und gesprochene Parts die mit einem unglaublichen Können rübergebracht wurden....
Der optische Aspekt schließlich hat die Kaputtheit der Musik herrlich unterstrichen: Die Band marschierte ganz unklischeehaft in Anzügen auf und der Sänger wirkte zum einen wegen seinen coolen, schottisch anmutenden Koteletten für Erheiterung zum anderen durch sein betont eckiges, marionettenhaftes Gebaren....
Alles in allem großartig, hab mir gleich das Album gekauft...

Danach folgten die Viking Metaller Helheim von denen ich nicht so angetan war...
Schwer zu sagen warum, sie haben mich einfach nicht mitgenommen. Offenbar ging es anderen da nicht so, das macht ja aber nix....^^

Dark Fortress dagegen als „gute“ Liveband zu bezeichnen wäre eine ziemliche Untertreibung, sie waren Gott an diesem Abend!
Melodischer Black Metal kann nicht energetischer und atmosphärischer rübergebracht werden als so.... Ich mache mir nur grade deswegen etwas Sorgen um meinen Nacken....aber gut....das musste halt mal wieder sein....
Ein kongenialer Auftritt und mit einer der zwingendsten die ich bisher erleben durfte....

...und ein überwältigender Abend!
22.3.08 02:09


Vernunft

Brennende Messer entzündend die Brust
Entlassen glühende Ameisen in den Leib
Bereit sich von innen zu laben
An deinem schwachen Geist

Die kriechen hinauf bis zum Gehirn
Verzehren den Verstand
Lassen keine Ordnung
Nur bunte Scherben
und in Fetzen das Denken

Stechende Schmerzen hinter den Augen
Grabend suchen die Zangen das Licht
Pulsierendes Fauchen, sie brechen hervor
Die Schatten, kreischend auf dem Gesicht
Sind höhnisches Lachen an deinem Ohr

6.3.08 23:23


Melancholie

Ich brenne, und während ich brenne in dem Feuer der Sehnsucht spüre ich deine Wärme.
Du bist alles was ich habe, alles wonach ich immer dürstete; der süße Fall nach einem Aufstieg, die umschließende Umarmung eines ewigen bittersüßen Traumes.
Schaue ich die Realität an erfriere ich, beuge ich mich vor um über die Klippe in den Abgrund zu sehen erliege ich der Verzweiflung; aber du, du kommst um mich zu erretten, um mich meine Ketten nicht mehr spüren zu lassen. Verliert sich manchmal mein Blick in den Wogen deines Ozeans so glaube ich gar du könntest sie zu sprengen in der Lage sein.
Ein Bach ist nur von Glanz wenn er im Mondlicht liegt, ein Baum nur von Schönheit wenn er seine Blätter verliert, die Existenz nur von Reiz wenn sie schmerzvoll ist; dein Gesicht zeigt sich mir als das verkehrte Spiegelbild eines pervertierten Daseins, und ich weiß mit Bestimmtheit zu sagen: du bist in gleicher Weise Spiegel meiner Seele...

24.2.08 23:52


21.2.08 22:43


Hoffnungstod

Ich ging einst durch eine Wüste,
durchquerte einen leeren Raum,
durchschiffte ein totes Meer
Als das Ende meines Weges erreicht war begann ich zu fragen
Lange darbte ich
Lange litt ich
Und dann begriff ich:

Beginne nicht zu fragen,
denn du verfaulst...

Niemals beginne zu begreifen,
denn du leidest....

Beginne auch nicht zu fühlen,
denn du gehst unter...

Auf keinen Fall aber beginne zu hoffen,
denn es hat keinen Sinn...

16.2.08 21:54


Ameise/Mensch

Ich musste einfach lachen....^^

 

Interessenverteilung innerhalb eines Hymenopterenstaates

(...) 

Interessen der Staaten untereinander:

"Kriege zwischen Hymenopterenstaaten (Menschenstaaten) – bei den Ameisen (Menschen) ein alltägliches Geschäft – sind stets außergewöhnlich verlustreich. Die Arbeiterinnen (Bürger) verhalten sich meist so, als würde ihr eigener Tod keinerlei Rolle spielen und der Ausgang der Auseinandersetzungen lediglich ein statistischer Vorgang sei. Die meisten Staaten wirken deshalb völlig unverträglich gegenüber anderen Insekten (Völkern) oder Angehörigen anderer Staaten der eigenen Art. Sie haben meist kein Interesse zur Kooperation.“

„Es gibt aber auch verschiedene Strategien der Kriegsführung, die vom Verlauf der Auseinandersetzungen abhängen. So verhalten sich einige Arten je nach dem, ob sie erfolgreich sind, auf eine andere Weise. Wendet sich das Blatt und ist der Stock (Staat) in (unmittelbarer) Gefahr, so gibt es unter den (infertilen) Tieren(Menschen) keinerlei Fluchtversuche. Sie verteidigen sich bis auf das letzte Tier (Mitglied). Die (fertilen) Individuen (Befehlshabenden) aber fliehen.“

[infertile Kasten (Arbeiterinnen, Soldaten)
fertile Kasten (Königinnen, Drohnen)]

„Viele Ameisenstaaten (Menschenstaaten) leben teilweise parasitär, indem sie andere Staaten überfallen und sich deren Vorräte aneignen. Hierbei stellen sie implizit sehr genaue Rechnungen darüber auf, ob sich der Überfall in materieller Hinsicht lohnt – also der Verlust eigener Individuen durch den zu erwartenden Gewinn an Ressourcen in einem günstigen Verhältnis steht.“

„Einige Ameisenstaaten (Menschenstaaten) stehlen die Brut (Angehörigen) anderer Arten (Staaten), und lassen durch die schlüpfenden/geborenen ArbeiterInnen die eigenen Arbeiten im Stock (Staat) ausführen.“

12.2.08 19:07


H. P. Lovecraft – Berge des Wahnsinns

Hab mich nun endlich mal einem der großen Altmeister der Horror-Literatur angenommen, die Rede ist von Howard Phillips Lovecraft. Und das von mir zu rezensierende Werk ist Berge des Wahnsinns(At the Mountains of Madness), eine Horror-Geschichte in der sich alles um den von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos dreht. Grob umrissen besagt dieser Mythos, dass bereits lange bevor sich überhaupt irgendeine Art von Leben auf dieser Erde entwickelt hat hochentwickelte Wesen von den Sternen auf die Erde kamen, und der Mensch gar nur aus einem bizarren Zufall heraus entstand… Alles Weitere kann ja der Interessierte selbst bei Wikipedia nachlesen. Die Geschichte selbst ist in Form des Berichtes eines Wissenschaftlers verfasst. Er schildert den Aufbruch einer Forschungsgruppe für Forschungsarbeiten an die Antarktis, wo diese schon zu Beginn seltsame Funde macht. Im weiteren Verlauf trennt sich diese und, in einem der beachtlichsten Teile des Buches, berichtet der Erzähler was er lediglich aus Dritter Hand von einem eine dieser anderen Forschungsgruppen leitenden Wissenschaftlern erfährt, der in einer durch Bohrungen freigelegten Höhle bizarre und fremdartige Wesen findet, die seltsam gut erhalten sind. Schlussendlich bricht der Kontakt zu dieser Forschungsgruppe ab und der Erzähler macht sich mit seinen verbliebenen Kollegen auf den Weg herauszufinden warum. Was denn im Weiteren noch in bizarrer Art und Weise geschildert wird, teilweise hat das sogar einen pseudo-dokumentarischen Charakter, will ich jetzt nicht weiter ausführen, es sei nur verraten, dass die Vorstellungskraft des Lesers über die Seiten hinweg schwerstens gefordert wird. Der berichtsmäßige Schreibstil mutet zu Beginn überdetailiert und ermüdend an, entwickelt aber im Verlauf des Buches, grade durch seinen dokumentarischen Charakter, eine enorme Sogwirkung. Mehrmals verlor ich während des Lesens den Bezug zur Realität und es schien mir fast als hätte es diesen Bericht eines Wissenschaftlers über „zyklopische“ Städte und „blasphemische“( (die beiden Lieblingsadjektive des Autors) Ungeheuer wirklich gegeben…
9.1.08 22:47


Seelentod

Aus mir tropft der Wahn, bin Auge kalten Stahls, zerfließe auf kaltem Beton, verbrenne in einer Hölle giftigen grünen Qualms... Kranke Seelen rufen nach meiner, kranke Seelen spucken krankes Blut nach mir.
Namen bedeuten nichts in meiner Welt, Namen sind Vergangenheit. Die Maschine arbeitet und wir wiedersetzen uns ihr nicht. Das Blut der Seelen vergeht…
Zirpend, klackernd, hämmernd…die Maschine ruft, öffnet ihren Schlund und ich wiedersetze mich ihr nicht! Sie nimmt mich auf, umschließt mich und ich schreie meinen Schmerz hinaus, doch nur kurz…
Kehre zurück in das Glied, marschiere in der Reihe und… halte Schritt. Keine Augen richten sich auf mich, sie alle starren auf das Zentrum... Energie, das Blut unserer Generation, keine Rückkehr in das organische...
Wir wollen leben wie wir es uns geschaffen haben…erhalten…
Lass die Maschine mich verwandeln…lass mich werden von einem Leben zu einem „Über“-Leben, was bedeutet denn mir Leben wenn ich unsterblich bin?
Seelen aus Stahl wollen wir, Seelen aus Beton wollen wir…tote Seelen sind wir…

3.1.08 23:18


Dmitri Shostakovich

Boha! Nunja, klassische Musik hat mich schon immer angesprochen gehabt…aber irgendwas ging mir bei den Sachen die ich so an getestet hatte immer irgendwie ab (was nicht heißen soll, dass das schon soo viel gewesen ist….)
Wer mich denn aber das erste mal so richtig umgehauen hat ist nicht etwa ein deutscher, gar europäischer Komponist, nein es ist ein russischer… Dmitri Shostakovich heißt er und dass er mir eher zusagt als zum Beispiel Tschaikowsky(den ich schon sehr genial finde… ) dürfte wohl daran liegen, dass er zu den modernen Vertretern klassischer Musik gehört…
Genau genommen hatte er sein bestes Alter inmitten der Blütezeit der Sowjetunion. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er von Stalin für allerlei Hymnen auf die kommunistische Partei eingesponnen wurde. Einen politisch fragwürdigen Charakter haben wir hier jedoch keinesfalls vor uns(wie ich zumindest allerlei Informationen aus dem world wide web entnommen hab). Grade die von mir als erste unter die Lupe genommene 10te Sinfonie stellt das heraus, stellt sie doch eine Abrechnung mit Stalin dar, eine Verarbeitung der Demütigungen die der Komponist unter dessen Herrschaft zu erleiden hatte. Der zweite Satz ist denn gar ein, vom Meister persönlich so beschriebenes, „musikalisches Portrait“ des Diktators, entsprechend eklig klingt es auch…
„Eklig“ ist auch das Stichwort, das was mich an Shostakovich reizt:
Die Sinfonien werden von einer schweren, apokalyptischen Grundstimmung dominiert, wirken pompös und sind dennoch teilweise sehr minimalistisch(einen Vortrag über Musiktheorie kann man von mir als Klassiklaien nicht erwarten) , nicht umsonst nannte man seine Musik einmal „apokalyptischen Soundtrack zum 20. Jahrhundert“, auch vor experimentellen musikalischen Schritten hat der Herr in keiner Weise zurückgeschreckt…
Definitiv das was ich von klassischer Musik erwarte….

20.12.07 16:26


Shining, Hellsaw, Skitliv - Markthalle(MarX), Hamburg 05.12.07

Los ging’s mit den Norwegern Skitliv:
Was die fabriziert haben war schwerer und sehr langsamer Depressive Black/Doom Metal…
Fand sie eigentlich ganz lustig(ok, das „lustig“ trifft so nicht ganz zu…^^), an der Gitarre fummelte übrigens noch der Typ von Shining...
Alles in allem Musik für den speziellen Black Metal Geschmack und ich bin sicher, dass nicht alle Anwesenden davon sooo begeistert waren…

Hellsaw waren denn kompromissloser, ziemlich stereotyper Black Metal, was nicht unbedingt das schlechteste sein muss. Zwar fand ich sie auf Platte deutlich interessanter und atmosphärischer, aber sie haben es trotzdem geschafft mich einigermaßen zu unterhalten. Im Grunde aber nichts wirklich Besonderes….

Dafür gibt’s ja Shining.
Erstmal ist zu sagen, dass die Musik über jeden Zweifel erhaben ist. Der eingängige, fast schon poppige, sich größtenteils in Mid-Tempo Gefilden abspielende Black Metal, neuerdings angereichert mit fast jazzigen, so richtig untruen ruhigen Zwischenpassagen, die das Ganze noch dunkler machen, wird überthront von Kvarforth’s krankem und unglaublich intensivem Gekeife, Gekreische und Geflüster, teilweise versucht er sogar auf herrlich kranke Art und Weise eine pervertierte Mädchenstimme nachzuahmen…
Gewöhnungsbedürftig aber seine Bühnenperfomance, die zwar ohne Zweifel höchst unterhaltend und ziemlich intensiv ist, allerdings von dem arroganten, selbstherrlichen und zutiefst kaputten Wesen des Fronters ziemlich dominiert wird. Mich persönlich hat das nicht so gestört, ich hatte sogar noch mehr erwartet…
Nervig waren allerdings seine Forderungen danach ihn doch aufs heftigste zu feiern: „Thank God for Niklas Kvarforth…“…ich hab nicht mitgegröhlt….

Lustig war der Typ der das Konzert nach den ersten drei Tracks fast zum frühzeitigen Ende brachte:
Wie ich mir mitteilen lies warf der einen Becher auf den ersten Gitarristen, der darauf hin keinen Bock mehr hatte. Die Band bequemte sich denn doch noch auf die Bühne, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Störenfried verschwand…

Alles in allem ein durchaus faszinierender Auftritt, wie ich bereits schrieb störte mich die Egozentrik des Shining-Fronters nur unwesentlich…solange ich unterhalten werde…

7.12.07 20:34


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