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Joyless - Without Support

Joyless haben mir genau das Album gegeben, das ich mir von ihnen gewünscht habe. War das Vorgängerwerk „Wisdom & Arrogance“ schon ein schräges, psychedelisches Werk misanthropischen Pops, pendelnd irgendwo zwischen einer drogengeschwängerten Session im elterlichen Keller und den besten Zutaten der Psychedelic Exzesse der 70er und der Post-Punk Meisterwerke der 80er, so geht Without Support diesen Weg konsequent weiter. Auffallend ist zunächst, dass die Gitarren wieder präsenter und sägender in Erscheinung treten, was dem Album vor allem diese schroff rockende Note verleiht, zuweilen treten sogar Zutaten zutage, die noch an den Black Metal von Forgotten Woods erinnern, allerdings eher in den Kompositionen versteckt, als wirklich auffällig.
Prägendes Merkmal von Joyless ist seit Bestehen der Band immer aber vor allem diese dilettantisch, holprige Note, die seit Wisdom & Arrogance am auffälligsten durch den Gesang Ida Helleboe's hervortritt, den die einen als unerträglich schief, die anderen als perfekten Ausdruck der Sehnsucht nach einer heilen Welt inmitten einer zerstörten und depressiven Jugend bezeichnen könnten, zumindest würde ich mich dieses Vergleichs bedienen. Für den weniger sensiblen Zuhörer mag das Album sogar wie ein misslungener Versuch wirken, Rock mit 70er Psychedelic-Tendenzen mit einer durchaus positiven Ausstrahlung zu spielen. Wer die Musik von Joyless jedoch wirklich versteht, schätzt den zerbrechlichen, tief betrübten Kern, der bereits einige Songs auf dem Debütalbum ausgezeichnet hat.
Without Support sind positive Gefühle zwar in keiner Weise fremd und es ist auch das ideale Album für den Frühling, jedoch spiegelt es diese Emotionen gleichsam diffus und verzerrt wieder, über einen eingetrübten und an mehreren Stellen gesprungenen Spiegel...

„Have you ever felt like this is the best day in your life?
One day this will happen to you.
Then it's good to know:
Everyday is better then the next.“

(Better, Joyless)

23.3.11 13:29
 


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